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Ausgabe Nr. 13 - Oktober 2003
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Der
erste Wurf
Das Abenteuer Züchten – soll man es wagen oder nicht? Eine gründliche
Überlegung ist es schon wert. Hat man den entsprechenden Platz, kann
man sich das Züchten leisten, auch wenn Komplikationen auftreten?
Insbesondere der erste Wurf kostet Geld und will man der Mutterhündin
und den Welpen etwas bieten und für ein optimales Umfeld sorgen,
sollte man diesen Aspekt nicht vergessen. Dann stellt sich die Frage,
entspricht die Hündin - möglichst objektiv gesehen - den eigenen
Erwartungen und denen der Rasse? Wo bekomme ich einen geeigneten Deckrüden
her, der sowohl blutlich paßt als auch die erforderlichen
Gebrauchseigenschaften besitzt und das Aussehen sollte auch noch
stimmen. Zu schön wäre es dann, wenn der Rüde noch roh ernährt würde
und so wenig wie möglich geimpft wäre. Ideale Bedingungen, jedoch
bei der Rasse Bouvier des Flandres ein sehr schwieriges Unterfangen.
Kompromisse sind angesagt. Keine Kompromisse müssen aber bei der Ernährung
gemacht werden. Hier der Bericht über einen natürlich aufgezogenen
Wurf.
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Dr.
Thorsten Naucke – Parasiten und übertragbare Krankheiten
Dr. Thorsten Naucke ist Parasitologe und 1. Vorsitzender des Vereins
Parasitus Ex (www.parasitus.com), einem Verein der sich der Förderung
der Grundlagenforschung von Infektionskrankheiten bei Tieren
verschrieben hat. Am Gesundenhunde-Treffen 2003 war er als Redner
eingeladen und sprach über Parasiten und im besonderen über die
Leishmaniose, eine Infektionskrankheit, die nicht mehr nur in südlichen
Ländern auftritt, sonders sich auch hierzulande vermehrt ausbreitet.
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Dr.
Tom Lonsdale - Zivilisationskrankheiten
Dr. Tom Lonsdale, Tierarzt und Buchautor ist den meisten Besuchern
bereits vom letzten Jahr bekannt. Er setzt sich sehr für die Rohernährung
von Hunden und Katzen ein und ist Spezialist bei Zahnproblemen. Tom
lobte das Gesunde Hunde Treffen sehr, er meinte, diese Veranstaltung
sei einzigartig auf der Welt und beglückwünschte alle Teilnehmer.
Ein Grund mehr, dieses Treffen das nächste Jahr nicht zu verpassen.
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Autoimmunkrankheiten
von med. vet. Linda Aronson
Was ist eine Autoimmunerkrankung?
Wenn der Körper in sich auf etwas Fremdes stößt, muß er in der
Lage sein eine Immunantwort gegen diese Substanz hervorzurufen, um
sich selbst vor potentieller Gefahr zu schützen. Um dies erfolgreich
zu bewältigen muß der Körper in der Lage sein zu erkennen was eigen
ist und was nicht bzw. fremd. Bei Autoimmunerkrankungen gibt es einen
Fehler im System, indem einige Teile des eigenen Selbst nicht erkannt
werden. Diese Autoimmunität kann auf ein einziges Organ oder eine
begrenzte Region beschränkt sein oder das ganze Tier betreffen. Die
Konsequenzen können sich zwischen minimal und katastrophal bewegen,
je nach dem bis zu welchem Grad der Körper betroffen ist. Bei
Autoimmunerkrankungen sind die pathologischen Anzeichen das Ergebnis
einer Autoimmun-Reaktion. Oft wird beim gleichen Tier mehr als eine
Autoimmunkrankheit festgestellt wie auch eine erhöhte Anfälligkeit
zu bakteriellen Infektionen.
Weiter noch im Artikel:
Welche Krankheiten zählt man zu den Autoimmunstörungen?
Was verursacht Autoimmunkrankheiten?
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Herausgabe und weitere
Informationen:
Silvia Dierauer, Florastrasse 9, CH-5734 Reinach AG, Schweiz
Tel. +41 62 772 17 89, Fax +41 62 772 17 90
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