Ausgabe Nr. 12 - August 2003

 

 Editorial

 

 Gesundehunde-Treffen 2003
Das zweite GH-Treffen fand dieses Jahr im Saarland statt. Das Forsthaus Neuhaus, das den Organisatoren zur Verfügung gestellt wurde, lag idyllisch mitten im Wald und bot eine hervorragende Infrastruktur. Im Vergleich zum letzten Jahr von der Qualität der Vorträge abgesehen, die beide Male hervorragend waren, eine klare Steigerung, von den Parkplätzen angefangen, zu den Spaziermöglichkeiten bis zu den sanitären Einrichtungen und der Verpflegung. 

 

 Impfschäden beim Hund aus schulmedizinischer Sicht von Monika Peichl
Glaubt man den Tierärzten, dann brauchen sich Tierhalter über Impfschäden beim Hund nicht zu beunruhigen. Denn in Deutschland und in der Schweiz kommt so etwas nach herrschender Meinung der Veterinäre gar nicht vor. 
Adverse Reaktionen sind in Mitteleuropa schlicht und ergreifend unbekannt, das ist jedenfalls der Eindruck, den man gewinnen kann, wenn man die Tierarzt-Fachzeitschriften durchsieht oder mit praktischen Tierärzten spricht. Zum Glück gilt das nicht für alle, es gibt auch einige positive Ausnahmen.

 

 Tellington Touch Every Animal Method von Clarissa Staciwa
Die Kanadierin Linda Tellington-Jones entwickelte in den Achtziger Jahren aus der Feldenkreis-Methode (für den Menschen) eine entsprechende Körperarbeit (TTeam, Tellington Touch Every Animal Method) am Tier. Wenn man Linda Tellington-Jones fragt, woher ihr besonderes Verhältnis zu Tieren stammt, dann kommt Sie auf Ihre Kindheit zu sprechen. Sie wurde mit ihren Geschwistern auf einer typischen Farm in Kanada groß. Pferde, Rinder, Schweine, Hühner, Enten, Hasen, Hunde und Katzen waren ihre Kameraden und Spielgefährten. Linda Tellington-Jones lernte Tiere von je her als individuelle Lebewesen kennen und schätzen. Im Laufe ihres Lebens, in dem sie stets mit Tieren lebte und arbeitete, entwickelte sie ihre eigene Art der Kommunikation zwischen Mensch und dabei sollen durch bestimmte kreiselnd streichelnde Berührungen ( die sog. TTouches) neue Kommunikationsformen zwischen dem Besitzer und seinem Tier möglich werden. Hunde, Katzen, Pferde, Orang-Utans, Hamster, Schneeleoparden, Elefanten, Wale, Kakadus, Lamas, Schimpansen - die Liste der Tiere, denen mit TTeam und Tellington-Touch geholfen werden konnte, ist inzwischen zu lang, um sie vollständig zu machen.Ihre Arbeit führte Linda Tellington-Jones in fast alle Teile der Erde und überall sammelte Sie Erfahrungen mit Tieren. Die verschiedenen TTouches sind für die unterschiedlichsten Indikationen bzw. bei diversen Verhaltensproblemen anzuwenden. 

 

 Die 'gesundehunde' Notfallapotheke -ein klassisch homöopathisches Projekt Teil 4
Hypericum perforatum - Johanniskraut
Johanniskraut wird häufig in der Pflanzenheilkunde eingesetzt und ist dort z.B. sehr hilfreich bei Depressionen. In der homöopathischen Notfall-versorgung liegt der Schwerpunkt von Hypericum bei Verletzungen nervenreichen Gewebes, man nennt es auch das Arnika der Nerven. Claudia Grothus

 

 Impfbedingte Störungen aus homöopathischer Sicht von Elke Labinsky
In meiner Praxis mußte ich immer wieder sehen, daß bei meinen Patienten direkt oder einige Wochen nach der Impfung Störungen auftraten, die weder durch schulmedizinische noch durch alternative Heilverfahren wirklich geheilt werden konnten. Unter homöopathischer Behandlung verschwanden die Störungen zwar für einige Zeit, traten aber danach in anderer Form und/oder an anderer Stelle wieder auf, und mußten wieder behandelt werden.
Das erschütterte mein starkes Vertrauen in die Homöopathie, die doch Heilung versprach. Ich begann, mich mit den Miasmen zu beschäftigen, besonders mit der Vakzinose, den impfbedingten Störungen. Dabei habe ich erstaunliche Erkenntnisse gewonnen.
In diesem Artikel werde ich Ihnen also über die Impf - Problematik aus homöopathischer Sicht berichten.
Es geht um Störungsabläufe, die auf Grund von Impfungen auftreten und denen ein gemeinsames Prinzip zugrunde liegt. Es sind Phänomene, die jeder beobachten kann, wenn er das dazugehörige Schema kennt.

 

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